Antioxidantien: Superhelden ohne Maske und Umhang

Hast du schon mal von freien Radikalen gehört? Das sind nicht etwa laufengelassene Typen mit radikalen Ansichten. Vielmehr befinden wir uns mitten in deinem Körper auf Zellebene. Denn auch hier lauern Gefahren. Wodurch deine lebenswichtigen Zellen gefährdet sind und was du dagegen tun kannst – darum geht’s jetzt.

Attackeeee – Angriff der Killermoleküle

In deinem Körper haben die 100 Billionen Zellen zahlreiche wichtige Aufgaben zu erfüllen und arbeiten jeden Tag eifrig für dich. Doch sie werden bedroht – von Molekülen, die als „freie Radikale“ bezeichnet werden.

Normalerweise ist dein Organismus in der Lage, alleine mit diesen besonders reaktionsfreudigen Sauerstoffmolekülen fertig zu werden. Doch nehmen sie überhand, schafft er das nicht mehr und nun haben die Angreifer freie Bahn. Im Körper entsteht sogenannter oxidativer Stress. Die überschüssigen freien Radikale greifen deine Zellen an und schädigen sie enorm. Das schaffen sie, indem sie bestehende Elektronenpaare auseinanderreißen, um sich selbst mit ihnen zu verbinden. Das Gemeine dabei ist, dass die so geschädigte Zelle nun selber zu einem freien Radikal wird – eine Kettenreaktion entsteht.

Dadurch werden Entzündungsprozesse begünstigt, die beispielsweise an Sehnen und Bändern, aber auch in Rachen, Hals, Nase oder Mund auftreten können. Außerdem kommt es zu Gereiztheit, Depressionen, Immunschwäche, Schlaf- und Verdauungsstörungen bis hin zu chronischen Schmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umgekehrt zeigen viele Studien, dass zwischen einer ausreichenden Versorgung mit Antioxidantien und einer Gesunderhaltung bis ins hohe Alter ein deutlicher Zusammenhang besteht.

Doch wo kommen die freien Radikale her bzw. wie entstehen sie? Übermäßiger Stress öffnet Tür und Tor für die vermehrte Bildung dieser Biester. Auch Rauchen, Alkohol und Umweltgifte aller Art tragen dazu bei und übrigens ebenfalls übertriebener (Leistungs)Sport. Ebenso ist eine Fehlernährung zu nennen mit Industriezucker, Fastfood, allen möglichen Zusatzstoffe usw.

Antioxidantien als selbstlose Retter

Und gerade diese falsche Ernährung ist auch noch aus einem anderen Grund so fatal. Denn die mutigen Bekämpfer der freien Radikale sind die sogenannten Antioxidantien. Diese sind hauptsächlich in frischen Lebensmitteln enthalten. Genau darin also, wovon heutzutage die meisten Menschen zu wenig essen.

Die Antioxidantien verhalten sich äußerst heldenmütig und opfern freiwillig eines ihrer Elektronen für die radikalen Moleküle. Das Gute dabei ist, dass diese antioxidativen Helfer zwischen zwei bis fünf Elektronen abgeben können, ohne selbst zum freien Radikal zu werden. Dadurch wird die beschriebene Kettenreaktion gestoppt und Zellschäden verhindert. Antioxidativ wirken beispielsweise die Vitamine C und E, Mineralien, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.

Es wird heute vorsichtig geschätzt, dass jede unserer Körperzellen täglich von mehreren Tausend freien Radikalen angegriffen wird. Da braucht es wirklich eine große Verteidigungsarmee mit Antioxidantien, um mit den Angreifern fertig zu werden.

5 Superhelden sorgen für deine Gesundheit

Die Lösung ist logisch: Viel frisches Obst und Gemüse essen! Auch Chlorophyll wirkt antioxidativ und ist beispielsweise reichlich in grünen Blättern enthalten. Wenn du bereits recht lange mit deiner Ernährung „geschludert“ hast oder dich besonders wirksam gegen freie Radikale schützen willst, sind Superfoods eine hervorragende Unterstützung. Sie kämpfen aufgrund ihres hohen Anteils an antioxidativen Inhaltsstoffen als wahre Superhelden gegen die fiesen Aggressoren.

Beispielhaft einige Superfoods mit antixodativer Wirkkraft:

  • Dazu gehören Algen wie Chlorella – hier wirkt das Chlorophyll – oder Spirulina. Letzteres enthält das blaugrüne Farbpigment Phycocyanin, welches antioxidative Eigenschaften hat.
  • Moringa enthält fast 50 verschiedene Anitoxidantien. Dazu zählt das Zeatin, ein Wachstumshormon, das nur in wenigen Pflanzen in dieser Menge vorkommt.
  • Im Gerstengras ist der sekundäre Pflanzenstoff Proanthocyanidin enthalten, der sich ebenfalls wirksam um die freien Radikale „kümmert“.
  • Chia übertrifft mit seinem Anteil an Antioxidantien die in diesem Zusammenhang viel gepriesene Heidelbeere um das Dreifache – was natürlich kein Vorwurf an die heimische blaue Frucht sein soll. Im Gegenteil: Auch die Blaubeeren besitzen immer noch jede Menge antioxidative „Feuerkraft“ gegen die frechen Eindringlinge.
  • Noch ein Vergleich: Grüner Tee wird – zu Recht – ebenfalls immer wieder erwähnt, wenn es um den Kampf gegen freie Radikale geht. Die rohe Kakoabohne kann’s sogar noch besser: Sie enthält nämlich 30mal mehr Antioxidantien als Grüntee.
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