Chia-Samen – das kleine Schwarze unter den Superfoods

Wie die körnigen Energiebündel zu einem gesunden Lebensstil beitragen

Immer mehr Menschen entdecken die Chia-Samen für sich. Aber ist das alles wieder nur ein purer Hype der Gesundheitsindustrie, oder ist wirklich etwas dran, an den gesunden Eigenschaften, die diesem Superfood nachgesagt werden? Was genau macht die Chia-Samen denn so besonders?
Dass Chia beim Thema gesunde Ernährung im Vormarsch begriffen ist, hat sehr gute Gründe, denn die Samen sind, was ihre Nährstoffe und gesundheitsfördernde Wirkung angeht, echte Alleskönner. Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleinen schwarzen Körner mittlerweile fast Kult-Status erreicht haben und längst auf dem Speiseplan jeder ernährungsbewussten Person stehen.

Grundnahrungsmittel und Heilsamen der Maya

Die Chia-Samen werden, wie soll es auch anders sein, aus der Chia-Pflanze gewonnen. Seinen Ursprung hat das Superfood in Lateinamerika und dort wurde es vor allem von den Maya angebaut. Bekannt und in Verwendung ist die Chia-Pflanze schon seit etwa 5000 Jahren. Aufgrund seiner Eigenschaften war dieses unscheinbar aussehende Superfood beim Volk der Maya sowohl als Energiequelle und Grundnahrungsmittel, als auch zu Heilzwecken im Einsatz. Bis nach Europa schafften es die kleinen gesunden Körner dann im 15. Jahrhundert.
Der Begriff Chia bedeutet übrigens so viel wie Kraft oder Stärke. Da fragen wir uns natürlich, wie das Superfood zu diesem Namen gekommen ist.

Schwarz ist Trumpf – Eigenschaften und Wirkung der Chia-Samen

Chia-Samen werden nicht umsonst als Superfood bezeichnet. Die kleinen Energiebündel sind in vielerlei Hinsicht gesundheitsfördernd und enthalten gleich eine Reihe an wichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Kalium, Kalzium, Magnesium, Eiweiß und Eisen. Zudem enthält Chia das Spurenelement Bor, welches zu einer verbesserten Aufnahme von Kalzium beiträgt. Das Alleskönner-Superfood trumpft aber auch bei der Konzentration der enthaltenen Nährstoffe auf, denn es enthält mehr Kalium als Bananen, mehr Eisen als Spinat und doppelt so viel Eiweiß wie andere Getreidearten.
Auch die berühmten Omega-3-Fettsäuren mit ihrer positiven Wirkung auf den, so sehr gefürchteten Cholesterinspiegel, dürfen in der Liste der gesunden Eigenschaften des Superfoods nicht fehlen. Außerdem haben Chia-Samen eine antioxidantische Wirkung, tragen zum Zellschutz bei und unterstützen die Darmreinigung, indem sie Bakterien aus dem Darm spülen.
Und als ob das alles noch nicht genug wäre, sind Chia-Samen auch noch glutenfrei, und können also auch bei Glutenunverträglichkeit konsumiert werden.

Chia-Pudding mit Heidelbeeren und Kiwi – ideal zum Frühstück

Chia-Pudding mit Heidelbeeren und Kiwi – ideal zum Frühstück

Einfache und alltagstaugliche Rezepte mit Chia-Samen

Chia-Samen sind ein sehr vielfältig einsetzbares Superfood, denn sie sind geschmacks- und geruchsneutral. Das klingt jetzt zwar etwas langweilig, bewirkt aber genau das Gegenteil. Der Kreativität bei der Verwendung von Chia sind nämlich keine Grenzen gesetzt, da sie mit allen möglichen Nahrungsmitteln kombiniert werden können.
Wenn es einmal etwas schneller gehen soll, kann der Kochmuffel seine Chia-Samen einfach über einen Salat, ein Müsli, einen Saft oder Smoothie streuen und fertig ist die gesunde Mahlzeit.
Wenn es ein bisschen zeitaufwendiger sein darf, eignet sich das Superfood hervorragend für die Zubereitung von Puddings. Und auch dafür sind keine besonderen Kochkünste von Nöten. Die Chia-Samen werden einfach mit Milch verrührt und ein paar Stunden im Kühlschrank stehengelassen, bis sie aufgequollen sind. Die kleinen Dinger können das 9-fache ihres Gewichts in Flüssigkeit aufnehmen. Als Topping eignen sich Früchte in allen möglichen Variationen. Chia-Pudding ist sehr sättigend und Gesundheitsjunkies schwören darauf als Frühstücksmahlzeit.

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