Hol‘ die Sportschuhe raus – die wichtigsten Nährstoffe für Sportler

Ob in der Freizeit oder für Wettbewerbe – beim Sport hast du einen besonders hohen Energiebedarf. Außerdem verlierst du über den Schweiß jede Menge Mineralien, die du über die Ernährung wieder zuführen musst. Wenn du dich gezielt mit bestimmten Nährstoffen ernährst, läufst du allen anderen davon.

Makronährstoffe: Auf die Qualität kommt‘s an

Du benötigst Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette, damit dein Körper wie eine gut geölte Maschine läuft. Diese Nährstoffe für Sportler sind sozusagen das Grundgerüst. Doch es sollten jeweils die „Guten“ sein:

Eiweiß: Die im Fleisch enthaltenen Substanzen können vom menschlichen Organismus nur zu etwa 50 % verwertet werden – bei pflanzlicher Nahrung sind es über 90 %. Das im Fisch und Meeresgetier enthaltene Eiweiß kann häufig verunreinigt sein. Sogenannte Proteindrinks bestehen meist aus denaturierten Aminosäuren. Die passenden Nährstoffe für Sportler finden sich aus unserer Sicht in Pflanzen als favorisierter Eiweißlieferant. Eiweißreich sind beispielsweise Nüsse, Hülsenfrüchte, Gersten- und Weizengras, Hanf, Vollkorngetreide und Pseudogetreide (z.B. Amaranth, Quinoa).

Kohlenhydrate: Für die Umwandlung guter Kohlenhydrate benötigt der Körper länger – was gut ist. Denn dann steigt der Blutzucker nur langsam auf und wieder ab. Das ist der natürliche Vorgang und außerdem wirst du nicht so schnell wieder hungrig. Folgende Lebensmittel solltest du in dem Zusammenhang bevorzugen: Goji-Beeren, Maca, Vollkorngetreide und -reis, Hülsenfrüchte, Blumenkohl, Karotten, grüne Blätter (Salat, Grünkohl etc.).

Fette: Gesunde Fette sind naturbelassen – also weder gehärtet noch teilgehärtet, auch nicht erhitzt oder raffiniert. Dazu zählen beispielsweise natives Kokosfett, naturbelassenes Palmkernfett oder kaltgepresste Oliven- oder andere Planzenöle. Lebensmittel mit gesunden Fetten sind beispielsweise Chia, Moringa, Avocados, Nüsse, Leinsamen oder Grünkohl.

Wir haben hier bewusst nur pflanzliche Lebensmittel genannt. Auch Eier und Fleisch enthalten Nährstoffe für Sportler. Wenn du gerne zwischendrin auch mal Tierisches isst, dann achte bitte zumindest auf Bio-Qualität.

Nährstoffe für Sportler: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Kommen wir zu den Mikronährstoffen, die ebenfalls wichtige Aufgaben für deine Fitness haben. Dazu einige Beispiele:

  • Vitamin B1 wird für Energiestoffwechsel, Eiweißsynthese und Nervenleitung benötigt. Es bringt mehr Ausdauer und eine schnellere Wundheilung. Enthalten ist es u.a. in Chia, Hanf, Weizenkeimen und Kartoffeln.
  • Vitamin B6 sorgt als Coenzym dafür, dass die o.g. Makronährstoffe gut verstoffwechselt werden und es steigert deine Ausdauer. Du findest das Vitamin u.a. in Spinat, Bananen, Goji-Beeren oder Moringa.
  • Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und stärkt dein Immunsystem. Außerdem braucht es dein Körper für die Eisenaufnahme und die Eiweißsynthese. Mit diesem Vitamin funktionieren Belastbarkeit und Regeneration besser. Es ist u.a. enthalten in Kakao, Moringa, Zitrus- und Beerenfrüchten, Brokkoli und (Wild)Kräutern.
  • Kalium verbessert die Muskelkontraktion und ist wichtig für den Salz- und Wasserhaushalt sowie die Temperaturregulierung. Das sorgt u.a. für eine bessere Ausdauer. Kaliumreich sind beispielsweise Chia, Hanf, Kakao, Tomaten, Grünkohl, Bananen oder Pflaumen.
  • Kalzium bringt den Energiestoffwechsel in Schwung, festigt die Knochen und stärkt die Muskeln, so dass sie belastbarer werden. Der Mineralstoff ist u.a. enthalten in Moringa, Gerstengras, Avocado, Grünkohl, Spinat und Beerenfrüchten.
  • Magnesium fördert den Knochenaufbau, die Nervenleitung und den Energiestoffwechsel. Es verhilft deinen Muskeln damit zu noch besseren Leistungen. Mit Gerstengras, Moringa, Nüssen, Bananen, Grünkohl oder Hülsenfrüchten nimmst du jede Menge des Minerals zu dir.
  • Eisen benötigt dein Körper für den Sauerstofftransport und den Energiestoffwechsel. Damit sorgt es für eine erhöhte muskuläre Belastbarkeit und bessere Ausdauer. Eisen kommt vermehrt in Goji-Beeren, Moringa, Äpfeln, Grünkohl, Brokkoli oder Beerenfrüchten vor.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe sind laut Studien u.a. dafür notwendig, dass dein Körper die Vitamine aus den Lebensmitteln erst so richtig verwerten kann. Deshalb sind diese Nährstoffe für Sportler ebenfalls super wichtig. Diese Stoffe sind – wie der Name schon sagt – in Pflanzen enthalten und zwar in unterschiedlicher Menge und Zusammensetzung. Aus diesem Grund ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und „Grünzeug“ so wichtig. Diese sollte regelmäßig ergänzt werden mit verschiedenen pflanzlichen Superfoods, da bei ihnen eine besonders hohe Nährstoffdichte vorliegt.
HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR
Promo box

Jemand hat heute dieses Produkt gekauft:

Product name

info info