Omega-3-Fettsäuren und ihr „Verhältnis“

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Für deine Gesundheit wichtig ist, dass du ausreichend essentielle Fettsäuren zu dir nimmst – und zwar im richtigen Verhältnis. Bei uns geht es deshalb jetzt um die mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

 

Ungleichgewicht mit negativen Folgen

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUF) zählen zu den gesündesten Fettsäuren überhaupt. Sie sind essentiell für dich – das heißt lebensnotwendig und dass du sie dir über die Nahrung zuführen musst. Bekannt und immer wieder erwähnt werden die Omega-3- und die Omega-6-Fettsäuren. Diese setzen sich wiederum aus mehreren MUF’s zusammen. Doch wir verwenden hier der Einfachheit halber die bekannten Begriffe – wir wollen ja schließlich nicht mehr Verwirrung schaffen als unbedingt notwendig.

Nun ist es wichtig, dass du sowohl von der 3er als auch von der 6er Fettsäure das passende Verhältnis isst. Diese lautet 3 : 1 – also die dreifache Menge Omega-6-Fettsäure im Vergleich zu Omega 3.

Leider hat in unserer heutigen Zivilisation eine Verschiebung in der Ernährung stattgefunden. Die Menschen verzehren hauptsächlich Nahrungsmittel, die Omega-6-Fettsäuren enthalten – beispielsweise Getreideprodukte, Fleisch und Fertigprodukte. Das liegt auch an der Werbung, die zwar gerne für essentielle Fettsäuren wirbt, aber dabei nicht zwischen den einzelnen Qualitäten unterscheidet.

Warum das nicht gut ist? Ein Zuviel an Omega-6-Fettsäuren kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, einem geschwächten Immunsystem und dadurch zu zahlreichen Entzündungsprozessen führen. Deshalb solltest du vor allem Lebensmittel bevorzugen, die Omega-3-Fettsäuren enthalten.

10 Vorteile von Omega-3-Fettsäuren

Es liegt also auf der Hand, dass eine Ernährung mit besonders Omega-3-haltigen Lebensmitteln sinnvoll und gesund ist. Dazu eine kleine Motivationsauflistung: Omega-3-Fettsäuren

  1. reduzieren Entzündungen, indem sie den Stoffwechsel normalisieren, für starke Abwehrkräfte sorgen und die Hormone ins Gleichgewicht bringen.
  2. beugen deshalb Krankheiten wie Arthritis, Parodontitis, Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose u.v.m. vor oder lassen sie ganz verschwinden.
  3. sind wichtig für Sportler, weil sie u.a. die Blutfettwerte reduzieren, Knorpel- und Gelenkfunktionen wesentlich verbessern und die Durchblutung fördern.
  4. beugen Zellalterung und Demenz vor und verbessern die Konzentrations- und Gedächtnisleistung.
  5. schützen das Herz – so belegen Studien beispielsweise die Senkung des Herzinfarkt-Risikos um bis zu 50 Prozent, wenn ausreichend „Omega 3“ im Körper vorhanden ist.
  6. bessern Depressionen und können Kindern mit ADHS zu mehr Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit verhelfen.
  7. optimieren den Schlaf – vor allem, wenn sie im optimalen Verhältnis mit den Omega-6-Fettsäuren eingenommen werden.
  8. verringern das Thromboserisiko, indem sie beispielsweise die Fließeigenschaften des Blutes fördern.
  9. sind gut für die Augen und können bei einer Makuladegeneration die Erblindung stoppen und teilweise sogar die Sehfähigkeit wieder verbessern.
  10. reduzieren das Risiko von erblich vorbelasteten Kindern, an Diabetes zu erkranken und beeinflussen allgemein den Verlauf von Typ-2-Diabetes positiv.

Worin enthalten?

Omega-3-Fettsäuren sind in mittleren Mengen enthalten in Mandeln, Sesam, Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse, Quinoa oder auch Fleisch von Tieren, die mit Grünfutter ernährt wurden (z. B. Wild). Sehr reich an Omega-3 sind Fisch wie Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering. In pflanzlichen Lebensmitteln kommt die essentielle Fettsäure in größeren Mengen in Lein, Hanf, Walnuss und den entsprechenden Ölen vor, aber auch in Schwarzkümmel- bzw. Rapsöl sowie in Chia-Samen und Moringa. Zu bevorzugen sind die „ganzen“ Lebensmittel.

Jetzt noch eine kleine Fanfare für diejenigen, die ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren aufweisen: Tataaaa – wir präsentieren Leinsamen, Chia und Hanf.

Fassen wir das Ganze nochmal kurz zusammen: Omega-3-Fettsäuren sollten im Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren 1 : 3 in Lebensmitteln enthalten sein. Da die meisten von uns sich über viele Jahre mit zu viel Omega-6-Fettsäuren ernährt haben, solltest du allerdings ein besonderes Augenmerk auf die Omega-3-Fettsäuren legen.

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